Tiefenoszillation bei Mastopathie

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Mastopathie wird als proliferativer oder degenerativer Umbauprozess des Brustdrüsen-Parenchyms verstanden, welcher in den meisten Fällen durch hormonelle Dysbalancen verursacht wird. Gemeint ist letztendlich eine Vermehrung bzw. Vergrößerung des Bindegewebes der Brust. Die klassischen Beschwerden oder Beobachtungen sind Spannungsgefühl, Berührungsempfindlichkeit, Schmerzen und ertastbare Knoten. Der atypisch proliferierenden Variante wird langfristig gesehen ein erhöhtes Mammakarzinom-Risiko zugesprochen.

Eine randomisierte und kontrollierte Studie mit 401 Frauen, welche per Zufall drei Gruppen zugewiesen wurden, kam aktuell zu bemerkenswerten Ergebnissen: die Behandlung mit Tiefenoszillation verringerte nicht nur das Schmerzempfinden der Probandinnen statistisch signifikant; sie reduziert vor allem den Anteil fibrosierten und zystischen Gewebes, sowohl im Vergleich zu einer Kontrollgruppe welche mit einem nichtsteroidalen Antirheumatikum (NSAR) behandelt wurde, als auch einer Kontrollgruppe ohne Intervention. Die Forschergruppe um Solangel Hernández Tápanes schlussfolgert, dass die Tiefenoszillation aufgrund ihrer gewebeentspannenden und gefäßverengenden Wirkung die Resorption von fibrosiertem und zystischem Gewebe begünstigt. 

Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe Vol. 11, No. 14 des Open Access Journal "International Archives of Medicine" veröffentlicht und wird in wenigen Tagen ebenso auf PubMed gelistet sein. 

Mehr über die Tiefenoszillation erfahren Sie hier.

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